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Der Leonhardiritt und die Sage des Hl. Leonhard
Der hl. Leonhard zählt zu den am meisten verehrten Heiligen in den Alpen. Ihm sind mehr als 600 Kirchen und Kapellen in Zentraleuropa geweiht.
Der Heilige Leonhard war der Sohn einer Adelsfamilie und wurde um das Jahr 500 in Frankreich geboren. Eigentlich sollte er die Militärlaufbahn einschlagen, doch er entschied sich dem Bischof von Reims, dem Heiligen Remigiuis, zu folgen. So widmete er sich vor allem den Kriegsgefangenen und bot ihnen sowohl seelische als auch körperliche Hilfe an. Sogar der damalige König Frankreichs hatte Pater Leonhard in Ehren und schenkte ihm ein Stück Wald. Dort ließ Leonhard dann ein Benediktiner Kloster erbauen.
Der hl. Leonhard wird als Pater mit einem Buch, einem Hirtenstab und einer Kette dargestellt. Er ist der Schutzheilige der Bauern, der Knechte, der Gefangenen und auch der Handwerker und zugleich Schutzpatron der Pferde und Reiter.
Anfang November findet zu Ehren des Hl. Leonhard in Abtei das Erntedankfest zu Pferde statt, Treffpunkt für alle Pferdeliebhaber die altherkömmliche Traditionen und Bräuche erleben wollen. Beim Festumzug am 8. November 2009, sind Vertreter der 5 ladinischen Täler mit ihren traditionellen Kostümen und festlich geschmückten Karren und Kutschen dabei. Die Hauptrolle beim Leonardiritt übernehmen natürlich die Noriker- und Haflingerpferde.
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